"Wann ist eine Psychotherapie notwendig?"

Als Mutter zweier Kinder weiß ich sehr gut, dass das Leben in einer Familie von vielen Herausforderungen und Krisen gekennzeichnet sein kann. Besonders die Phasen der Veränderungen (Übergang in Kita oder Schule, Scheidung, Tod eines Familienmitgliedes etc.) stellen kritische Lebensereignisse da, die nicht immer problemlos gemeistert werden können. Als Folge kann das Verhalten des Kindes oder Jugendlichen Anlass zur Sorge geben. Wenn die Veränderung lange andauert kann dies ein Zeichen für eine seelische Belastung und psychische Störung sein. Sollten Sie das Gefühl haben, die Krise nicht ohne Hilfe von außen bewältigen zu können oder unsicher sein ob es sich beim veränderten Verhalten um eine psychische Erkrankung handelt, empfehle ich Ihnen die Vereinbarung eines Erstgesprächs in meiner Praxis.

Denn meine Aufgabe als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin liegt in der diagnostischen Abklärung und wenn nötig in der Behandlung.

 

"Was bedeutet Verhaltenstherapie?"

Mein psychotherapeutisches Behandlungskonzept basiert auf der Verhaltenstherapie. Diese stellt ein anerkanntes Richtlinienverfahren dar.

Die Behandlung führt zu einer Veränderung nicht hilfreicher Denkmuster, Gefühle und Verhaltensweisen. Während der Behandlung werden die Patientinnen und Patienten als Experten für ihr Denken, Fühlen und Handeln angesehen. Es steht die Annahme im Vordergrund, dass jedes Verhalten veränderbar ist und durch geeignete Interventionen eine Verbesserung der behandelten Beschwerden erzielt werden kann.

Während des Behandlungsprozesses ist es mir sehr wichtig auf jede Patientin und jeden Patienten individuell einzugehen und methodenübergreifende Interventionen zu nutzen.

Therapieziele werden von den Patientinnen und Patienten eigenverantwortlich formuliert. Sie werden ermutigt ihren Therapieprozess aktiv mitzugestalten.